FAST JEDES VIERTE 2022 FERTIGGESTELLTE EINFAMILIENHAUS IST EIN FERTIGHAUS

Laut statistischem Bundesamt vom 13.Juni 2023 erfüllen sich immer mehr Menschen hierzulande den Traum von den eigenen vier Wänden mit einem Fertighaus.
Fast jedes vierte Haus (22,8%) war demnach im Jahr 2022 ein in der Fabrik vorgefertigtes Fertighaus.
2012 lag der Anteil der Fertighäuser an den Einfamilienhäusern noch bei 15,3 %.

Rund 17 600 Einfamilienhäuser wurden im Jahr 2022 in Fertigteilbau errichtet. Dieses ist ein Plus von 3,0 % gegenüber dem Vorjahr 2021. Im selben Zeitraum gingen dagegen der Neubau von Einfamilienhäusern in konventioneller Bauweise zurück: um 2,7 % auf rund 59 500. Insgesamt wurden im Jahr 2022 rund 20 400 Wohngebäude im Fertigteilbau erreichtet. Dabei machten die Einfamilienhäuser mit 86,0 % den größten Anteil aus. Danach folgten mit einem Anteil von 10,6 % die Zweifamilienhäuser und mit 3,5 % Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen einschließlich Wohnheime.

Rund 20 400 Wohngebäude wurden im Jahr 2022 insgesamt im
Fertigteilbau erreichtet.
Danach machten dabei mit 86,0 % die Einfamilienhäuser den größten Anteil aus. Mit einem Anteil von 10,6 % folgten die Zweifamilienhäuser und mit 3,5 % Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen einschließlich Wohnheime.

Der Trend zum Fertighaus dürfte sich dabei weiter fortsetzen: Im Jahr 2022 wurden mit rund 19 000 zwar deutlich weniger Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser im Fertigteilbau erteilt als im Vorjahr (-14,6 %), allerdings fiel der Rückgang geringer aus als bei den Baugenehmigungen für konventionell geplante Einfamilienhäuser (-17,5 % gegenüber 2021). Zum Rückgang der Bauvorhaben insgesamt dürften vor allem zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen und hohe Kosten für Baumaterialienbeigetragen haben.

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